Test auf Darmkrebs

Vom 50. bis 54. Lebensjahr bezahlen die  Krankenkassen einen Papierstreifen-test, der nicht sichtbares Blut im Urin nachweist.

Ein positiver Test weist auf eine Blutung im Magen-Darm-Trakt hin. Der Test kann aber durch Nahrungsmittel ( Blutwurst etc. ) oder Medikamente ( Aspirin, Vitamin C, Eisen etc. ) falsch positiv werden. Ebenso kann er falsch negativ sein, da ein Tumor nicht immer blutet.

Eine Verbesserung stellt daher ein Stuhltest dar, der immunologisch abgebautes Hämoglobin nachweist. Er kann nicht durch Nahrungsmittel verfälscht werden und daher ist keine Diät erforderlich. Ein weiterer Test weist Enzyme aus Polypen und Darmtumoren nach.

Dieser Test ( M2-PK ) ist unabhängig von Blut im Stuhl; auch nicht blutende Darmpolypen oder Darmtumoren können so entdeckt werden